HyPOS - Für Patienten

Wenn Unterzuckerungen zum Problem werden

Unterzuckerungen sind eine häufige „Nebenwirkung“ einer guten Blutzuckereinstellung. Sie wissen es aus Ihrem eigenen Alltag: Niedrige Blutzuckerwerte lassen sich nicht immer gänzlich vermeiden. Bei einer Insulintherapie mit dem Ziel möglichst normnaher Blutzuckerwerte kann es immer wieder zu Unterzuckerungen kommen, sowohl tagsüber als auch nachts.

 

4er-Gruppe

 

 

Anzeichen einer Unterzuckerung: Alarm- und Mangelanzeichen

Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) entsteht dann, wenn durch einen Abfall des Blutzuckerspiegels das zentrale Nervensystem, insbesondere das Gehirn, sowie wichtige Organe nicht mehr mit einer ausreichenden Menge von Glukose versorgt werden.


Fällt der Blutzuckerspiegel auf Werte unter ca. 60 mg/dl bzw. 3,3 mmol/l, so reagiert der Körper indem Hormone freigesetzt werden, die den Blutzuckerabfall bremsen und den Blutzuckerspiegel wieder erhöhen. Diese Hormonausschüttung führt - ähnlich wie in Stresssituationen - zu spürbaren körperlichen Anzeichen, die Sie als Alarmsignale (ihre Hyposymptome) wahrnehmen können, z.B. Zittern, Schwitzen, Herzklopfen oder auch Heiä?hunger. 


Wenn der Blutzuckerspiegel weiter abfällt, werden das Gehirn und die Nervenzellen mit zu wenig Glukose versorgt und es entstehen Mangelanzeichen einer Unterzuckerung, z.B. Konzentrationsstörungen, Orientierungsprobleme, Gleichgewichtsstörungen bis hin zu Krampfanfällen oder gar zur Bewusstlosigkeit.

Programm-Icons  Wenn der Zucker zu tief ist (128 KB)

 

Unterzuckerungen: ein Problem bei Ihrer Diabetesbehandlung?

Verschiedene Umstände und Situationen im Alltag machen es bisweilen schwer, Unterzuckerungen frühzeitig wahrzunehmen, zu vermeiden und zu bewältigen. Für viele Menschen mit Diabetes, aber auch für Angehörige, zählt der Umgang mit Unterzuckerungen daher zu den größten Belastungen im Zusammenhang mit der Diabeteserkrankung. Haben Sie ähnliche Erfahrungen und Erlebnisse? 

  • Hatten Sie in letzter Zeit eine oder mehrere Unterzuckerungen, in denen Sie sich nicht mehr selbst helfen konnten?
  • Bemerken Sie im Alltag Ihre Unterzuckerungen häufig
    - gar nicht<br>- zu spät
    - unzuverlässig?
  • Kommt es in Ihrem Alltag manchmal zu Situationen, in denen Sie sich oder andere in eine unangenehme oder gar gefährliche Lage bringen?
  • Fühlen Sie sich durch Unterzuckerungen belastet? 


 

Mit Hilfe eines Fragebogens können Sie testen, ob bei Ihnen ein Problem mit der Wahrnehmung von Unterzuckerungen vorliegt.

Testen Sie Ihre Hypowahrnehmung! Pfeil Querverweis

 

 

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